Bangkok
Da sind wir nun, in Bangkok, der Stadt der Hermaphroditen.
Wir haben gerade vorzüglichst gefrühstückt und liegen im Hotelbett und genießen die Klimaanlage. Im Grunde ist es zurzeit gar nicht so heiß in Bangkok, ein Vergleich zu Deutschland hinkt trotzdem. Die Sonne kommt nur in den seltensten Fällen durch, das liegt aber eher am Smog denn am schlechten Wetter. Womöglich sorgt der auch für die thermische Wand gegen die man jedesmal läuft wenn man ein Gebäude mit Klimaanlage verlässt, durchgeschwitzt ist man nach 5 Minuten. Da hilft nur ne eisgekühlte Coke vom Straßenrand für 20 Cent (Sic!) oder ne Fahrt mit dem TukTuk. Die ist aber auch nur zu ertragen, wenn man nicht auf den Verkehr achtet bzw. die Vielfalt an Möglichkeiten umzukommen geflissentlich ignoriert (Ampeln werden grundsätzlich ignoriert; Spuren gibt es an sich keine, jede Lücke wird genutzt). Gestern war ein sehr schöner wenn auch anstrengender Tag. Der Flug verlief eigentlich relativ stressfrei, bis auf dass wir in München ewig am falschen Checkin angestanden sind und es beinahe nicht mehr geschafft hätten. In Doha, Qatar haben wir für 60 Rial (17 €) am Flughafen diniert, es gab alte Pommes, nen Salat und Root Beer (schmeckt eins zu eins wie Odol). Das Hotel in Bangkok ist wunderschön, gehört eigentlich schon zur Oberklasse. Das Zimmer ist schön geräumig, wir haben ne Badewanne und sogar Fernsehen. Das Haus besitzt ein Schwimmbad, ne Sauna und ist relativ zentral gelegen. Viel angeschaut vom Hotel haben wir uns gestern nicht mehr, wir haben nur unser Zeug schnell abgelegt und sind gleich losgezogen.
Ein paar Straßen weiter gibt es einen kleinen Essensmarkt. Ungefähr 50 Stände drängen sich dicht an dicht unter einer kleinen Halle. Man kann sich einfach was zusammenstellen und auch gleich vor Ort verspeisen. Das schöne war, dass wir eigentlich die einzigen Touris waren. Ansonsten war der Durchgangsverkehr echt nur Thais, die gerade aus dem Büro oder aus der Schule kamen. Entsprechend waren auch die Preise, Für 1,50 hatten wir zwei Teller feinste Asiakost und 4 Getränke. Danach wollten wir gleich mit dem TukTuk zur Khao San Road weiter. Das ist die Tourimeile in Bangkok. Dort in der Nähe ist auch das Hotel, in das wir die nächsten Tage ziehen werden. Da gibts wirklich alles, man kann sich sogar nen deutschen Führerschein fälschen lassen, direkt mit Preisaushang auf der Straße. Wie gesagt, mit dem TukTuk in die Khao San Road war der Plan. Dem TukTuk Fahrer war das aber zu weit. Deren Masche ist es, die Touris unterwegs in irgendwelchen Läden abzuladen und dafür Provision zu kassieren. Wirklich jeder versucht es. Wir hatten ihn dann soweit, dass er uns zum Phraya River fährt, flussaufwärts liegt nämlich die Khao San Road. Er hatte uns natürlich gleich zu einem kleinen Fährdienst gelotst und uns auch gleich zur Kasse geleitet. die Preise waren horrende, deswegen sind wir einfach ein Stück flussaufwärts gelaufen und haben auch gleich n Schiffstaxi gefunden, dass uns für 15 Baht (40 Cent) flussaufwärts mitnimmt. Gezahlt haben wir im Endeffekt nichts, weil kein Schaffner da war. Danach sind wir ein bisschen durch Banglamphoo geschlendert, an jeder Ecke gibt es kleine Ständchen mit teils echt schönen Dingen. Olga hat sich gleich ne handgenähte Handtasche für umgerechnet 3 € gekauft. Gerade in der Nähe der Tempel gibt es viel authentische asiatische Handwerkskunst aber eben auch einfach nur richtig schlimmen Chinaschrott.

Wir wollten eigentlich die Tempel besuchen aber weil Olga mal wieder einfach zu wenig Sachen anhatte, blieb uns das für diesen Tag verwehrt. Irgendwann hatten wirs dann in die Khao San Road geschafft. Diese ist etwa 400 m lang und mit unzähligen Ständen und Läden gesäumt. Hier wird echt alles verkauft was sich irgendwie verkaufen lässt. Schmuck, Kifferuntensilien, gefälschte Dokumente, Vorkriegsmopeds... Wir haben uns 15 Minuten Fish Spa geleistet. Ungefähr hundert kleine Fische knabbern von deinen Füßen abgestorbene Hautzelle ab. Muss man erst mal auhalten aber deine Füße fühlen sich danach tatsächlich wie frisch gepeelt an. Nach 40 Stunden ohne Schlaf waren wir dann auch irgendwann mal müde und haben uns wieder im TukTuk durch den Feierabendverkehr gezittert.
Wir haben gerade vorzüglichst gefrühstückt und liegen im Hotelbett und genießen die Klimaanlage. Im Grunde ist es zurzeit gar nicht so heiß in Bangkok, ein Vergleich zu Deutschland hinkt trotzdem. Die Sonne kommt nur in den seltensten Fällen durch, das liegt aber eher am Smog denn am schlechten Wetter. Womöglich sorgt der auch für die thermische Wand gegen die man jedesmal läuft wenn man ein Gebäude mit Klimaanlage verlässt, durchgeschwitzt ist man nach 5 Minuten. Da hilft nur ne eisgekühlte Coke vom Straßenrand für 20 Cent (Sic!) oder ne Fahrt mit dem TukTuk. Die ist aber auch nur zu ertragen, wenn man nicht auf den Verkehr achtet bzw. die Vielfalt an Möglichkeiten umzukommen geflissentlich ignoriert (Ampeln werden grundsätzlich ignoriert; Spuren gibt es an sich keine, jede Lücke wird genutzt). Gestern war ein sehr schöner wenn auch anstrengender Tag. Der Flug verlief eigentlich relativ stressfrei, bis auf dass wir in München ewig am falschen Checkin angestanden sind und es beinahe nicht mehr geschafft hätten. In Doha, Qatar haben wir für 60 Rial (17 €) am Flughafen diniert, es gab alte Pommes, nen Salat und Root Beer (schmeckt eins zu eins wie Odol). Das Hotel in Bangkok ist wunderschön, gehört eigentlich schon zur Oberklasse. Das Zimmer ist schön geräumig, wir haben ne Badewanne und sogar Fernsehen. Das Haus besitzt ein Schwimmbad, ne Sauna und ist relativ zentral gelegen. Viel angeschaut vom Hotel haben wir uns gestern nicht mehr, wir haben nur unser Zeug schnell abgelegt und sind gleich losgezogen.
Ein paar Straßen weiter gibt es einen kleinen Essensmarkt. Ungefähr 50 Stände drängen sich dicht an dicht unter einer kleinen Halle. Man kann sich einfach was zusammenstellen und auch gleich vor Ort verspeisen. Das schöne war, dass wir eigentlich die einzigen Touris waren. Ansonsten war der Durchgangsverkehr echt nur Thais, die gerade aus dem Büro oder aus der Schule kamen. Entsprechend waren auch die Preise, Für 1,50 hatten wir zwei Teller feinste Asiakost und 4 Getränke. Danach wollten wir gleich mit dem TukTuk zur Khao San Road weiter. Das ist die Tourimeile in Bangkok. Dort in der Nähe ist auch das Hotel, in das wir die nächsten Tage ziehen werden. Da gibts wirklich alles, man kann sich sogar nen deutschen Führerschein fälschen lassen, direkt mit Preisaushang auf der Straße. Wie gesagt, mit dem TukTuk in die Khao San Road war der Plan. Dem TukTuk Fahrer war das aber zu weit. Deren Masche ist es, die Touris unterwegs in irgendwelchen Läden abzuladen und dafür Provision zu kassieren. Wirklich jeder versucht es. Wir hatten ihn dann soweit, dass er uns zum Phraya River fährt, flussaufwärts liegt nämlich die Khao San Road. Er hatte uns natürlich gleich zu einem kleinen Fährdienst gelotst und uns auch gleich zur Kasse geleitet. die Preise waren horrende, deswegen sind wir einfach ein Stück flussaufwärts gelaufen und haben auch gleich n Schiffstaxi gefunden, dass uns für 15 Baht (40 Cent) flussaufwärts mitnimmt. Gezahlt haben wir im Endeffekt nichts, weil kein Schaffner da war. Danach sind wir ein bisschen durch Banglamphoo geschlendert, an jeder Ecke gibt es kleine Ständchen mit teils echt schönen Dingen. Olga hat sich gleich ne handgenähte Handtasche für umgerechnet 3 € gekauft. Gerade in der Nähe der Tempel gibt es viel authentische asiatische Handwerkskunst aber eben auch einfach nur richtig schlimmen Chinaschrott.

Wir wollten eigentlich die Tempel besuchen aber weil Olga mal wieder einfach zu wenig Sachen anhatte, blieb uns das für diesen Tag verwehrt. Irgendwann hatten wirs dann in die Khao San Road geschafft. Diese ist etwa 400 m lang und mit unzähligen Ständen und Läden gesäumt. Hier wird echt alles verkauft was sich irgendwie verkaufen lässt. Schmuck, Kifferuntensilien, gefälschte Dokumente, Vorkriegsmopeds... Wir haben uns 15 Minuten Fish Spa geleistet. Ungefähr hundert kleine Fische knabbern von deinen Füßen abgestorbene Hautzelle ab. Muss man erst mal auhalten aber deine Füße fühlen sich danach tatsächlich wie frisch gepeelt an. Nach 40 Stunden ohne Schlaf waren wir dann auch irgendwann mal müde und haben uns wieder im TukTuk durch den Feierabendverkehr gezittert.
Jables - 2. Aug, 07:59
