I want to take you to a Gay Bar
Nach dem Frühstück gestern sind wir gleich zum Lumphini Park aufgebrochen. Den kann man getrost als die grüne Lunge Bangkoks bezeichnen, vergleichbar mit dem Central Park in NY, nur nicht ganz so groß. Der Park liegt ganz in der Nähe unseres Hotels. Er ist gespickt mit künstlichen Seen auf denen man Tretboot fahren kann, chinesischen Pagoden (überhaupt der chinesische Einschlag ist in Bangkok nicht von der Hand zu weisen, es wird teils sogar mit Stäbchen gegessen) und kleinen Schreinen. Es gibt sogar bis zu zwei Meter große Warane die sich über die Überbleibsel der Touris hermachen. Wunderschöner Ort zum Entspannen.

Gegen Mittag wollten wir dann ein Restaurant aus dem Reiseführer testen. Nach einem kleinen Spaziergang durch die Wohnviertel von Bangkoks Einheimischen kehrten wir schließlich im Cabbages & Condoms ein. Der Name ist Programm. Gegründet als eine Stiftung für Geburtenkontrolle und AIDS-Prävention, hat das Restaurant inzwischen internationale Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Sogar in England gibt es bereits einen Ableger. Das Restaurant an sich ist wunderschön, es gibt einen kleinen Tropengarten mit künstlichen Wasserfällen, Palmen und Koiteichen. Der Innenhof wird durchgehend mit Wasser bestäubt, so fühlt man sich tatsächlich wie in den Tropen. Das Essen war vorzüglich, frittierte Garnelen und Meeresfrüchte in Bananenblättern, einfach lecker. Zur Rechnung bekommt jeder ein Kondom, feine Sache, denn in Asien sind AIDS und ungewollte Schwangerschaften nach wie vor ein großes Problem. An das Restaurant angeschlossen ist auch ein kleiner Souvenirladen, alles zum Thema Aufklärung, es gibt ein Drehrad, lebensgroße Kondommenschen und Pappaufsteller. Hört sich jetzt schlimmer an als es tatsächlich ist. Ich hab selten so gut in so exquisitem Ambiente gespeist.

Kurz nach dem Essen hatte es schlagartig angefangen zu regnen, nach einer halben Stunde konnten wir aber los. Wir machten uns auf zum Central World, einem riesigen Einkaufscenter mitten in Bangkok. Unterwegs gab es wieder unzählige Stände mit allem möglichen Krimskrams. Die Schere zwischen Arm und Reich klafft natürlich auch in Bangkok, während vor dem Central World ein einbeiniger Obdachloser über den Boden kriecht, sitzen 50 Meter weiter thailändische Yuppies und schlabbern Häagen Dazs Eis, das noch teurer als bei uns ist. Der arme Mann könnte von dem Geld wahrscheinlich nen Monat lang leben.
Irgendwo im Einkaufszentrum haben wir dann nen Aufzug erwischt, der uns bis ganz nach oben brachte. Die Aussicht war genital! Komplett Bangkok lag zu unseren Füßen.
Es war dann auch schon abends, wir sind dann nochmal zum Hotel um uns frisch zu machen. Der Plan war eigentlich die Brown Sugar Bar, ne Jazzbar relativ in der Nähe. Die gibts aber scheinbar nicht mehr. Jedenfalls haben wir ewig gesucht und uns dann schließlich fürs Paradiso im 2. Stock eines Hotels entschieden. Und das auch nur weil wir hier nicht sofort das Gefühl hatten nicht willkommen zu sein. Machte am Anfang einen relativ netten Eindruck, die Klimaanlage war eine Wohltat. Dass es ne Schwulenbar ist, wurde uns erst klar, als wir das Songbook für die Karaokeanlage durchschauten. War dann aber doch ganz nett, die Bedienung in der Lederstrapse versuchte uns zum Singen zu überreden. Ich lehnte ab, meine Engelsstimme in Kombination mit meinem ohnehin schon exorbitant guten Aussehen hätte sicher zu Komplikationen geführt. Nach ner Stunde ließen wir uns vom Taxi abholen und für nicht mal nen Euro nach Hause kutschen :)
Heut sind wir ins Nakhorn Pink umgezogen. Wesentlich gediegener aber eben auch billiger. Wir sind jetzt relativ nah an der Khao San Road. Ich denke wir werden die nächsten Tage einen Kurzausflug nach Ayutthaya unternehmen, eine Ruinenstadt 70 km nördlich von Bangkok. Bilder folgen

Gegen Mittag wollten wir dann ein Restaurant aus dem Reiseführer testen. Nach einem kleinen Spaziergang durch die Wohnviertel von Bangkoks Einheimischen kehrten wir schließlich im Cabbages & Condoms ein. Der Name ist Programm. Gegründet als eine Stiftung für Geburtenkontrolle und AIDS-Prävention, hat das Restaurant inzwischen internationale Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Sogar in England gibt es bereits einen Ableger. Das Restaurant an sich ist wunderschön, es gibt einen kleinen Tropengarten mit künstlichen Wasserfällen, Palmen und Koiteichen. Der Innenhof wird durchgehend mit Wasser bestäubt, so fühlt man sich tatsächlich wie in den Tropen. Das Essen war vorzüglich, frittierte Garnelen und Meeresfrüchte in Bananenblättern, einfach lecker. Zur Rechnung bekommt jeder ein Kondom, feine Sache, denn in Asien sind AIDS und ungewollte Schwangerschaften nach wie vor ein großes Problem. An das Restaurant angeschlossen ist auch ein kleiner Souvenirladen, alles zum Thema Aufklärung, es gibt ein Drehrad, lebensgroße Kondommenschen und Pappaufsteller. Hört sich jetzt schlimmer an als es tatsächlich ist. Ich hab selten so gut in so exquisitem Ambiente gespeist.

Kurz nach dem Essen hatte es schlagartig angefangen zu regnen, nach einer halben Stunde konnten wir aber los. Wir machten uns auf zum Central World, einem riesigen Einkaufscenter mitten in Bangkok. Unterwegs gab es wieder unzählige Stände mit allem möglichen Krimskrams. Die Schere zwischen Arm und Reich klafft natürlich auch in Bangkok, während vor dem Central World ein einbeiniger Obdachloser über den Boden kriecht, sitzen 50 Meter weiter thailändische Yuppies und schlabbern Häagen Dazs Eis, das noch teurer als bei uns ist. Der arme Mann könnte von dem Geld wahrscheinlich nen Monat lang leben.
Irgendwo im Einkaufszentrum haben wir dann nen Aufzug erwischt, der uns bis ganz nach oben brachte. Die Aussicht war genital! Komplett Bangkok lag zu unseren Füßen.
Es war dann auch schon abends, wir sind dann nochmal zum Hotel um uns frisch zu machen. Der Plan war eigentlich die Brown Sugar Bar, ne Jazzbar relativ in der Nähe. Die gibts aber scheinbar nicht mehr. Jedenfalls haben wir ewig gesucht und uns dann schließlich fürs Paradiso im 2. Stock eines Hotels entschieden. Und das auch nur weil wir hier nicht sofort das Gefühl hatten nicht willkommen zu sein. Machte am Anfang einen relativ netten Eindruck, die Klimaanlage war eine Wohltat. Dass es ne Schwulenbar ist, wurde uns erst klar, als wir das Songbook für die Karaokeanlage durchschauten. War dann aber doch ganz nett, die Bedienung in der Lederstrapse versuchte uns zum Singen zu überreden. Ich lehnte ab, meine Engelsstimme in Kombination mit meinem ohnehin schon exorbitant guten Aussehen hätte sicher zu Komplikationen geführt. Nach ner Stunde ließen wir uns vom Taxi abholen und für nicht mal nen Euro nach Hause kutschen :)
Heut sind wir ins Nakhorn Pink umgezogen. Wesentlich gediegener aber eben auch billiger. Wir sind jetzt relativ nah an der Khao San Road. Ich denke wir werden die nächsten Tage einen Kurzausflug nach Ayutthaya unternehmen, eine Ruinenstadt 70 km nördlich von Bangkok. Bilder folgen
Jables - 3. Aug, 08:57
